Pressemitteilung

Sterneruption macht Schneegrenze von Wasser sichtbar

13. Juli 2016

Zum ersten Mal gelang es Wissenschaftlern, die sogenannte Schneegrenze von Wasser innerhalb einer protoplanetaren Scheibe sichtbar abzubilden. Diese Linie kennzeichnet den Abstand, ab dem die Temperatur in der Scheibe um einen jungen Stern so weit gesunken ist, dass sich Schnee bilden kann. Eine dramatische Zunahme der Helligkeit des jungen Sterns V883 Orionis hat den inneren Bereich der Scheibe schlagartig erwärmt, so dass die Wasserschneegrenze deutlich weiter nach außen verschoben wurde, als es für einen Protostern eigentlich üblich ist. Aus diesem Grund war es den Wissenschaftlern mit dem Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) möglich, die Grenze zum ersten Mal zu beobachten. Die Ergebnisse werden am 14. Juli 2016 in der Zeitschrift Nature veröffentlicht.

Junge Sterne sind oftmals von dichten, rotierenden Scheiben aus Gas und Staub umgeben, die als protoplanetare Scheibe bezeichnet werden und aus denen sich Planeten bilden. Durch die Wärme eines typischen jungen sonnenähnlichen Sterns ist sämtliches Wasser innerhalb der protoplanetaren Scheibe bis zu einer Entfernung von etwa 3 Astronomischen Einheiten (AE) vom Stern gasförmig [1] – das entspricht etwa dem Dreifachen der durchschnittlichen Entfernung zwischen Erde und Sonne, also etwa 450 Millionen Kilometer [2]. Weiter außen findet durch den extrem niedrigen Druck ein direkter Übergang der Wassermoleküle vom gasförmigen in den festen Zustand statt, so dass sich eine dünne Schicht aus Eis auf Staubkörnern und anderen Partikeln bildet. Der Bereich in der protoplanetaren Scheibe, in dem Wasser vom gasförmigen in den festen Zustand übergeht, wird als Wasserschneegrenze bezeichnet [3].

Der Stern V883 Orionis hingegen ist ungewöhnlich. Durch eine dramatische Zunahme der Helligkeit hat sich die Wasserschneegrenze bis zu einer Entfernung von etwa 40 AE nach außen verschoben (das entspricht etwa 6 Milliarden Kilometern oder ungefähr dem Radius der Umlaufbahn des Zwergplaneten Pluto in unserem Sonnensystem). Ohne diese enorme Helligkeitsänderung und die hohe Auflösung, die ALMA mit langen Basislinien [4] bietet, wäre es dem Team unter der Leitung von Lucas Cieza (Millennium ALMA Disk Nucleus und Universidad Diego Portales, Santiago de Chile) nicht gelungen, zum ersten Mal die Schneegrenze von Wasser in einer protoplanetaren Scheibe abzubilden.

Die plötzliche Helligkeitszunahme, die V883 Orionis widerfahren ist, ist ein Beispiel dafür, was passiert, wenn große Mengen Materie aus der Scheibe um einen jungen Stern auf seine Oberfläche fallen. V883 Orionis ist nur um etwa 30% massereicher als die Sonne, und dank der Eruption, die der Stern erlebt, ist er derzeit jedoch erstaunliche 400 Mal leuchtkräftiger – und deutlich heißer [5].

Erstautor Cieza erläutert: „Die ALMA-Beobachtungen haben uns überrascht. Das Ziel unserer Beobachtungen war eigentlich nach Fragmentierungen der Scheibe zu suchen, die zu Planetenentstehung führen. Wir haben nichts davon gesehen; stattdessen fanden wir etwas in einer Entfernung von 40 AU vom Stern, das wie ein Ring aussah. Das macht deutlich, wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten für ALMA sind und dass es uns auch dann hochinteressante Ergebnisse liefern kann, wenn wir eigentlich nach etwas Anderem suchen.“

Für die Planetenentstehung ist der Schnee im Weltraum eine grundlegende Voraussetzung. Das Wassereis sorgt dafür, dass die Staubkörner schneller zusammenballen und zu größeren Objekten heranwachsen können – diese sogenannte Koagulation stellt die erste Phase der Planetenentstehung dar. Man geht davon aus, dass sich innerhalb der Schneelinie, wo Wasser gasförmig ist, Gesteinsplaneten bilden. Jenseits der Schneegrenze fördert das Wassereis die schnelle Bildung solch kosmischer Schneebälle, aus denen irgendwann einmal weitaus massereichere Gasplaneten wie Jupiter entstehen.

Die Entdeckung, dass diese Eruption die Wasserschneegrenze auf etwa das Zehnfache des üblichen Radius verschoben hat, ist für die Entwicklung geeigneter Modelle, mit denen die Planetenentstehung beschrieben werden soll, von großer Bedeutung. Man geht davon aus, dass solche Eruptionen eine Phase in der Entwicklung der meisten Planetensysteme darstellen, demzufolge könnte es sich hierbei um die erste Beobachtung eines durchaus weit verbreiteten Ereignisses handeln. In diesem Fall könnten die ALMA-Beobachtungen einen entscheidenden Beitrag für das bessere Verständnis darüber liefern, wie Planeten im Universum entstehen und sich entwickeln.

Endnoten

[1] 1 AE, oder eine Astronomische Einheit, entspricht der mittleren Entfernung zwischen Erde und Sonne, also etwa 149,6 Millionen Kilometer. Diese Einheit wird üblicherweise verwendet, um die Entfernungen innerhalb des Sonnensystems oder Planetensystemen um andere Sterne zu beschreiben.

[2] Während der Entstehung des Sonnensystems verlief diese Linie zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter, demzufolge bildeten sich die Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars innerhalb der Linie und die Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun außerhalb.

[3] Die Schneegrenze für andere Moleküle wie Kohlenstoffmonoxid und Methan wurde mit ALMA in anderen protoplanetaren Scheiben in Entfernungen von mehr als 30 AE vom Protostern bereits beobachtet. Wasser gefriert bei einer vergleichsweise hohen Temperatur, was bedeutet, dass die Wasserschneegrenze für gewöhnlich viel zu nah am Protostern liegt, um direkt beobachtet werden zu können.

[4] Die Auflösung ist ein Maß für die Fähigkeit, zwei nah beieinanderliegende Objekte noch getrennt wahrgenommen zu werden. Für das menschliche Auge würden mehrere helle Taschenlampe in weiter Entfernung wie ein einziger leuchtender Punkt aussehen, wohingegen sie bei geringer Entfernung unterscheidbar wären. Dasselbe Prinzip gilt auch für Teleskope. Um die ausgezeichnete Auflösung von ALMA vollständig ausschöpfen zu können, muss das Teleskop in einem Modus mit langen Basislinien betrieben werden, wie es auch bei den neuen Beobachtungen der Fall war. Die Auflösung von ALMA für die Entfernung von V883 Orionis liegt bei etwa 12 AE – ausreichend, um bei 40 AE die Schneegrenze von Wasser dieses eruptiven Systems zu beobachten, jedoch nicht für einen klassischen jungen Stern.

[5] Sterne wie V883 Orionis werden als FU-Orionis-Sterne bezeichnet, da FU Orionis der erste Stern war, der gefunden wurde und dieses Verhalten aufwies.

Weitere Informationen

Die hier vorgestellten Ergebnisse von L. Cieza et al. erscheinen am 14. Juli 2016 unter dem Titel „Imaging the water snow-line during a protostellar outburst ” in der Fachzeitschrift Nature.

Die beteiligten Wissenschaftler sind Lucas A. Cieza (Millennium ALMA Disk Nucleus; Universidad Diego Portales, Santiago, Chile), Simon Casassus (Universidad de Chile, Santiago, Chile), John Tobin (Leiden Observatory, Leiden University, Niederlande), Steven Bos (Leiden Observatory, Leiden University, Niederlande), Jonathan P. Williams (University of Hawaii at Manoa, Honolulu, Hawai`i, USA), Sebastian Perez (Universidad de Chile, Santiago, Chile), Zhaohuan Zhu (Princeton University, Princeton, New Jersey, USA), Claudio Cáceres (Universidad Valparaiso, Valparaiso, Chile), Hector Canovas (Universidad Valparaiso, Valparaiso, Chile), Michael M. Dunham (Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, Cambridge, Massachusetts, USA), Antonio Hales (Joint ALMA Observatory, Santiago, Chile), Jose L. Prieto (Universidad Diego Portales, Santiago, Chile), David A. Principe (Universidad Diego Portales, Santiago, Chile), Matthias R. Schreiber (Universidad Valparaiso, Valparaiso, Chile), Dary Ruiz-Rodriguez (Australian National University, Mount Stromlo Observatory, Canberra, Australien) und Alice Zurlo (Universidad Diego Portales & Universidad de Chile, Santiago, Chile).

Das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ist eine internationale astronomische Einrichtung, die gemeinsam von Europa, Nordamerika und Ostasien in Zusammenarbeit mit der Republik Chile getragen wird. Von europäischer Seite aus wird ALMA über die Europäische Südsternwarte (ESO) finanziert, in Nordamerika von der National Science Foundation (NSF) der USA in Zusammenarbeit mit dem kanadischen National Research Council (NRC) und dem taiwanesischen National Science Council (NSC), und in Ostasien von den japanischen National Institutes of Natural Sciences (NINS) in Kooperation mit der Academia Sinica (AS) in Taiwan. Bei Entwicklung, Aufbau und Betrieb ist die ESO federführend für den europäischen Beitrag, das National Radio Astronomy Observatory (NRAO), das seinerseits von Associated Universities, Inc. (AUI) betrieben wird, für den nordamerikanischen Beitrag und das National Astronomical Observatory of Japan (NAOJ) für den ostasiatischen Beitrag. Dem Joint ALMA Observatory (JAO) obliegt die übergreifende Projektleitung für den Aufbau, die Inbetriebnahme und den Beobachtungsbetrieb von ALMA.

Die Europäische Südsternwarte (engl. European Southern Observatory, kurz ESO) ist die führende europäische Organisation für astronomische Forschung und das wissenschaftlich produktivste Observatorium der Welt. Getragen wird die Organisation durch 16 Länder: Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, die Schweiz und die Tschechische Republik. Die ESO ermöglicht astronomische Spitzenforschung, indem sie leistungsfähige bodengebundene Teleskope entwirft, konstruiert und betreibt. Auch bei der Förderung internationaler Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Astronomie spielt die Organisation eine maßgebliche Rolle. Die ESO verfügt über drei weltweit einzigartige Beobachtungsstandorte in Chile: La Silla, Paranal und Chajnantor. Auf dem Paranal betreibt die ESO mit dem Very Large Telescope (VLT) das weltweit leistungsfähigste Observatorium für Beobachtungen im Bereich des sichtbaren Lichts und zwei Teleskope für Himmelsdurchmusterungen: VISTA, das größte Durchmusterungsteleskop der Welt, arbeitet im Infraroten, während das VLT Survey Telescope (VST) für Himmelsdurchmusterungen ausschließlich im sichtbaren Licht konzipiert ist. Die ESO ist einer der Hauptpartner bei ALMA, dem größten astronomischen Projekt überhaupt. Auf dem Cerro Armazones unweit des Paranal errichtet die ESO zur Zeit das European Extremely Large Telescope (E-ELT) mit 39 Metern Durchmesser, das einmal das größte optische Teleskop der Welt werden wird.

Die Übersetzungen von englischsprachigen ESO-Pressemitteilungen sind ein Service des ESO Science Outreach Network (ESON), eines internationalen Netzwerks für astronomische Öffentlichkeitsarbeit, in dem Wissenschaftler und Wissenschaftskommunikatoren aus allen ESO-Mitgliedsländern (und einigen weiteren Staaten) vertreten sind. Deutscher Knoten des Netzwerks ist das Haus der Astronomie in Heidelberg.

Links

Kontaktinformationen

Lucas Cieza
Universidad Diego Portales
Santiago, Chile
Tel: +56 22 676 8154
Mobil: +56 95 000 6541
E-Mail: lucas.cieza@mail.udp.cl

Richard Hook
ESO Public Information Officer
Garching bei München, Germany
Tel: +49 89 3200 6655
Mobil: +49 151 1537 3591
E-Mail: rhook@eso.org

Joerg Gasser (Pressekontakt Schweiz)
ESO Science Outreach Network
E-Mail: eson-switzerland@eso.org

Connect with ESO on social media

Dies ist eine Übersetzung der ESO-Pressemitteilung eso1626.

Über die Pressemitteilung

Pressemitteilung Nr.:eso1626de-ch
Name:V883 Orionis
Typ:Milky Way : Star : Circumstellar Material : Disk : Protoplanetary
Facility:Atacama Large Millimeter/submillimeter Array
Science data:2016Natur.535..258C

Bilder

Künstlerische Darstellung der Wasserschneegrenze um den jungen Stern V883 Orionis
Künstlerische Darstellung der Wasserschneegrenze um den jungen Stern V883 Orionis
ALMA-Aufnahme der protoplanetaren Scheibe um V883 Orionis
ALMA-Aufnahme der protoplanetaren Scheibe um V883 Orionis
Der Stern V883 Orionis im Sternbild Orion
Der Stern V883 Orionis im Sternbild Orion
Verschobene Wasserschneegrenze in V883 Orionis
Verschobene Wasserschneegrenze in V883 Orionis
ALMA-Aufnahme der protoplanetaren Scheibe um V883 Orionis (beschriftet)
ALMA-Aufnahme der protoplanetaren Scheibe um V883 Orionis (beschriftet)

Videos

ALMA-Aufnahme der protoplanetaren Scheibe um V883 Orionis
ALMA-Aufnahme der protoplanetaren Scheibe um V883 Orionis
Zoom auf die protoplanetare Scheibe um V883 Orionis
Zoom auf die protoplanetare Scheibe um V883 Orionis
Die protoplanetare Scheibe um V883 Orionis (künstlerische Darstellung)
Die protoplanetare Scheibe um V883 Orionis (künstlerische Darstellung)
New observations with ALMA reveal water snow line around young star
New observations with ALMA reveal water snow line around young star
nur auf Englisch

Our use of Cookies

We use cookies that are essential for accessing our websites and using our services. We also use cookies to analyse, measure and improve our websites’ performance, to enable content sharing via social media and to display media content hosted on third-party platforms.

You can manage your cookie preferences and find out more by visiting 'Cookie Settings and Policy'.

ESO Cookies Policy


The European Organisation for Astronomical Research in the Southern Hemisphere (ESO) is the pre-eminent intergovernmental science and technology organisation in astronomy. It carries out an ambitious programme focused on the design, construction and operation of powerful ground-based observing facilities for astronomy.

This Cookies Policy is intended to provide clarity by outlining the cookies used on the ESO public websites, their functions, the options you have for controlling them, and the ways you can contact us for additional details.

What are cookies?

Cookies are small pieces of data stored on your device by websites you visit. They serve various purposes, such as remembering login credentials and preferences and enhance your browsing experience.

Categories of cookies we use

Essential cookies (always active): These cookies are strictly necessary for the proper functioning of our website. Without these cookies, the website cannot operate correctly, and certain services, such as logging in or accessing secure areas, may not be available; because they are essential for the website’s operation, they cannot be disabled.

Cookie ID/Name
Description/Purpose
Provider (1st party or 3rd party)
Browser session cookie or Stored cookie?
Duration
csrftoken
XSRF protection token. We use this cookie to protect against cross-site request forgery attacks.
1st party
Stored
1 year
user_privacy
Your privacy choices. We use this cookie to save your privacy preferences.
1st party
Stored
6 months
_grecaptcha
We use reCAPTCHA to protect our forms against spam and abuse. reCAPTCHA sets a necessary cookie when executed for the purpose of providing its risk analysis. We use www.recaptcha.net instead of www.google.com in order to avoid unnecessary cookies from Google.
3rd party
Stored
6 months

Functional Cookies: These cookies enhance your browsing experience by enabling additional features and personalization, such as remembering your preferences and settings. While not strictly necessary for the website to function, they improve usability and convenience; these cookies are only placed if you provide your consent.

Cookie ID/Name
Description/Purpose
Provider (1st party or 3rd party)
Browser session cookie or Stored cookie?
Duration
Settings
preferred_language
Language settings. We use this cookie to remember your preferred language settings.
1st party
Stored
1 year
ON | OFF
sessionid
ESO Shop. We use this cookie to store your session information on the ESO Shop. This is just an identifier which is used on the server in order to allow you to purchase items in our shop.
1st party
Stored
2 weeks
ON | OFF

Analytics cookies: These cookies collect information about how visitors interact with our website, such as which pages are visited most often and how users navigate the site. This data helps us improve website performance, optimize content, and enhance the user experience; these cookies are only placed if you provide your consent. We use the following analytics cookies.

Matomo Cookies:

This website uses Matomo (formerly Piwik), an open source software which enables the statistical analysis of website visits. Matomo uses cookies (text files) which are saved on your computer and which allow us to analyze how you use our website. The website user information generated by the cookies will only be saved on the servers of our IT Department. We use this information to analyze www.eso.org visits and to prepare reports on website activities. These data will not be disclosed to third parties.

On behalf of ESO, Matomo will use this information for the purpose of evaluating your use of the website, compiling reports on website activity and providing other services relating to website activity and internet usage.

ON | OFF

Matomo cookies settings:

Cookie ID/Name
Description/Purpose
Provider (1st party or 3rd party)
Browser session cookie or Stored cookie?
Duration
Settings
_pk_id
Stores a unique visitor ID.
1st party
Stored
13 months
_pk_ses
Session cookie temporarily stores data for the visit.
1st party
Stored
30 minutes
_pk_ref
Stores attribution information (the referrer that brought the visitor to the website).
1st party
Stored
6 months
_pk_testcookie
Temporary cookie to check if a visitor’s browser supports cookies (set in Internet Explorer only).
1st party
Stored
Temporary cookie that expires almost immediately after being set.

Additional Third-party cookies on ESO websites: some of our pages display content from external providers, e.g. YouTube.

Such third-party services are outside of ESO control and may, at any time, change their terms of service, use of cookies, etc.

YouTube: Some videos on the ESO website are embedded from ESO’s official YouTube channel. We have enabled YouTube’s privacy-enhanced mode, meaning that no cookies are set unless the user actively clicks on the video to play it. Additionally, in this mode, YouTube does not store any personally identifiable cookie data for embedded video playbacks. For more details, please refer to YouTube’s embedding videos information page.

Cookies can also be classified based on the following elements.

Regarding the domain, there are:

  • First-party cookies, set by the website you are currently visiting. They are stored by the same domain that you are browsing and are used to enhance your experience on that site;
  • Third-party cookies, set by a domain other than the one you are currently visiting.

As for their duration, cookies can be:

  • Browser-session cookies, which are deleted when the user closes the browser;
  • Stored cookies, which stay on the user's device for a predetermined period of time.

How to manage cookies

Cookie settings: You can modify your cookie choices for the ESO webpages at any time by clicking on the link Cookie settings at the bottom of any page.

In your browser: If you wish to delete cookies or instruct your browser to delete or block cookies by default, please visit the help pages of your browser:

Please be aware that if you delete or decline cookies, certain functionalities of our website may be not be available and your browsing experience may be affected.

You can set most browsers to prevent any cookies being placed on your device, but you may then have to manually adjust some preferences every time you visit a site/page. And some services and functionalities may not work properly at all (e.g. profile logging-in, shop check out).

Updates to the ESO Cookies Policy

The ESO Cookies Policy may be subject to future updates, which will be made available on this page.

Additional information

For any queries related to cookies, please contact: pdprATesoDOTorg.

As ESO public webpages are managed by our Department of Communication, your questions will be dealt with the support of the said Department.